Mittwoch, 24. April 2013

Materie und Geist - untrennbar verbunden IV






Wer nun seinen eigenen freien Willen dazu benutzt hat, ihn dem Willen Gottes zu unterstellen, der darf gewiss sein, dass sein Herz mehr und mehr vom Göttlichen Willen durchdrungen wird – je nachdem wie der Gehorsam auch gelebt wird.

So wird der Göttliche Wille mehr und mehr als eigener Wille empfunden, weil das Drängen im Herzen, nämlich die Liebe zum Herrn und damit auch die Liebe zum Nächsten immer selbstverständlicher wird. Das ist etwa so wie im praktischen Leben. Der eigene freie Wille entscheidet, welchem Arbeitgeber wir dienen wollen. Haben wir dies entschieden, so unterstellen wir unseren Willen dem Dienstherrn und führen dann seinen Willen aus, selbst wenn wir in einem oder anderen Punkt anderer Meinung sein sollten.

Soviel zum freien Willen. Wenn wir in der Ordnung Gottes leben und Sein Wille für uns richtungsgebend ist, dann sind himmlische Wesen, also Engel in unserer Sphäre. Und da wo Licht ist, wird die Finsternis verdrängt. Ist es Licht in unserem Herzen, dann ist unsere Sphäre anziehend für Lichtwesen und abstossend für finstere Wesen. Einige hellsehende Menschen können diese Sphäre sehen und sprechen dann von den verschiedenen Farben, welche die menschliche Aura haben kann. Diese Aura kann man auch als Wolke bezeichnen, welche einen Menschen umgibt. Diese Wolke sind die begleitenden unsichtbaren Wesen, welche auch einen entsprechenden Einfluss auf andere (Sphären von) Menschen haben. Ist ein Nachfolger Jesu voll Güte und Barmherzigkeit, so empfinden das auch die Menschen um ihn herum ohne dass er auch nur ein Wort sagt. Genuso ist es bei Menschen, welche eher eine dunkle Aura haben, auch dieser Einfluss überträgt sich auf die Empfindung anderer Menschen.

Der Gläubige, dessen Herz voll Gedanken der Liebe, Langmut und Sanftmut ist, kann durchaus eine göttliche Aufgabe erfüllen, ohne dass er spricht, sondern nur durch sein Sein. Allein seine Gegenwart übt einen positiven Einfluss aus auf seine Nächsten, weil deren Geistwesen sofort auf das (geistige) Licht reagieren. Die Engel, welche dieses Licht ausmachen, sind tätig und das mit grosser Kraft und Weisheit.

Damit aber eine solche Wolke in einem Gläubigen mit grossem Segen wirksam werden kann, braucht es mehr als nur blossen Gluben an die Existenz Jesu. Damit Engel – und nur Engel – im Herzen wohnen können, darf der Geist Gottes nicht betrübt werden, etwa durch die Sünde oder durch die fleischlichen Sinne. Reicht man dem Fürsten dieser Welt den kleinen Finger, dann nimmt er die ganze Hand! Durch den Göttlichen Geist muss deshalb die Welt in allen ihren Aspekten überwunden und die Sünde ganz gemieden werden, soll „die Wolke“ rein und weiss sein.



Jesus segne Dich!













Mittwoch, 17. April 2013

Materie und Geist - untrennbar verbunden III




In den zwei vorangehenden Teilen haben wir gesehen, dass es keine Möglichkeit gibt, das materielle und das geistige Leben voneinander zu trennen. Ferner haben wir erkannt, was es mit dem sogenannten „Freien Willen“ auf sich hat. Ebenso ist uns bewusst geworden, dass die geistige Welt zu jederzeit, bei Tag und Nacht, unaufhörlich um und in uns ist und wir deren stetigen Einflüssen ausgesetzt sind. Und diese Erkenntnisse rufen nun nach Konsequenzen in unserer eigenen Lebensführung. Aber – was können wir denn tun, wenn wir eh diesen unsichtbaren Mächten ausgesetzt sind?

Hier kommt nun der wahre freie Wille zum Zug. Es geht um die Polarisierung von Materie und Geist, wie die Bibel uns von der ersten bis zur letzten Seite immer und immer wieder bis ins Detail erklärt, was aber die wenigsten Gläubigen so richtig begreifen wollen. Diese Polarisierung muss nun der menschliche freie Wille vornehmen und damit kann er die Geister-Welt manipulieren – genau so wie diese Geister-Welt bis anhin den Menschen manipuliert hat!

Der menschliche freie Wille entscheidet, welche Art von geistigen Wesen Zutritt zur menschlichen Sphäre haben. Von Natur aus, also ohne explizite menschliche Entscheidung hat die geistige Finsternis, der Fürst dieser Welt und seine Genossen, Zugang zur menschlichen Gedanken- und Gefühlswelt. Das bedingt durch den materiellen Leib, welcher eben aus gefangenem, gefestigtem und gerichtetem Geist besteht. Der Leib allein ist schon der stärkste Einfluss der Finsternis auf die mit ihm verbundene Seele. Von Natur aus ist somit die Seele mit der Materie sehr viel stärker verbunden als mit dem Geist (Gottes), welcher nur als unmerklich kleiner Geistfunke im Herzen existiert. Das will heissen, dass der normale Mensch von Natur aus schon zur Masterie, also zum Fleisch und damit zum Leben nach dem Fleische polarisiert ist. Somit ist es der Normalfall, dass die Seele sich zur Materie hingezogen ist und auch deren geistige Einflüsse sind somit nichts ungewöhnliches. Für dieses Leben nach dem Fleische braucht es auch keinen freien Willen.

Anders sieht es aus, wenn die Seele sich diesem Umstand bewusst ist und diesem Leben überdrüssig ist. Wenn die Seele sich „umpolen“ will, also die Polarisierung auf das rein geistige Leben setzen will, dann kann sie das durch den freien Willen tun. Aber damit sind tiefgreifende Konsequenzen verbunden.

Alles was materielle (fleischliche) Einflüsse hat, muss aus dem Leben des Nachfolgers Jesu eliminiert werden. David sagt das im Psalm 1 sehr treffend: „Wohl dem, der nicht sitzt, wo die Spötter sitzen!

Da, wo wir uns aufhalten, sind immer auch die entsprechenden geistigen (unsichtbaren) Einflüsse am Werk!

Sei das nun in der Disco,in Runden wo Witze und anderes loses Zeug erzählt wird,in weltlichen Vereinen und – allem voran – vor dem Fernseher. Wer sich diesen Einflüssen aussetzt, tut dies nach seinem eigenen freien Willen! Deshalb, wenn wir uns auf das Leben im Geiste polarisieren, dann sollten wir uns völlig klar und konsequent davon trennen. Es ist unser völlige freie Wille, uns dem Geistigen – aber diesmal dem Himmlischen – Leben zu öffnen und dessen Einflüsse auf uns einwirken zu lassen. David sagt dann im selben Psalm: „ ... sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht.

Genau in diesem „Nachsinnen“ über das Gesetzt des Herrn, oder neutestamentlich ausgedrückt, nachsinnen über die Wahrheit, liegt die Lösung. Da, wo unsere Gedanken sind, da ist auch unser Herz. Und wo unser Herz ist, ist auch unsere Liebe. Wie ist es bei Dir, lieber Freund? Ist es die Lust an der Wahrheit und an einem Leben in der Wahrheit oder ist es die Lust am Fernsehen? Oder ist es sogar die Lust an beidem? Auch das ist möglich! Frage nur einen Pastor einer x-beliebigen freikirchlichen Gemeinde.

Selbstverständlich ist das nicht möglich. Man kann nicht zwei Herren dienen. Die Polarisierung schliesst immer das andere aus. Liebt man die Errungenschaften dieser Welt und der Materie, dann kann man nur verstandesmässig die Wahrheit erforschen. Liebt man aber die Wahrheit, dann ist man automatisch ein Fremdling in dieser Welt und man wird ausgegrenzt.

Wo stehst Du?

Will man den Himmlischen Einflüssen ausgesetzt und geführt sein, dann kann man das nur durch eine freie willentliche Entscheidung. Durch diese Entscheidung wird nun der vorerwähnte Geistesfunke im Herzen zum Leben erweckt und führt, bei konsequenter Lebensführung zur geistigen Wiedergeburt. Auf diesem oft mühsamen Weg wird die Seele weiter von der finsteren Seite drangsaliert und zur Sünde verführt, aber wenn die Seele dereinst diese Wiedergeburt erleben wird, dann ist sie nicht mehr zur Sünde fähig (1.Joh. 3. 9).

Der Geist Gottes wird nun an Stelle der Unterwelt Seine Geistigen Einflüsse geltend machen. Da die Seele frei willentlich sich dem Geiste Gottes unterstellt, so fliessen die Gednken Gottes nun plötzlich in die Gedanken des menschlichen Herzens ein und die Seele glaubt nun weiterhin, dass alle diese Gedanken ihre eigenen Gedanken sind. Je mehr dann die geistige Sehe geöffnet wird, desto mehr wird die Seele gewahren, in wieweit (und nur!) es der Geist Gottes ist, welcher Gutes bewirken kann. So wird es der Seele immer klarer, dass das materielle Leben auf dieser Erde immer auch ein Geistiges Leben ist.

Übung 1

Wenn David empfiehlt, über dem Gesetze Gottes Tag und Nachtg nachzusinnen, so heisst das natürlich nicht, dass man Tag und Nacht die Bibel lesen soll. Vielmehr sagt er damit, dass man Tag und Nacht Gott, also Jesus Christus, vor Augen halten soll, dass alle Gedanken und alles Sinnen nur auf Ihn gerichtet ist.

Wir können und sollen unsere Seele auf genau das sensibilisieren. Und das können wir üben – und sollen es auch tun: Tag und Nacht! Achten wir auf alles, was uns den ganzen Tag über widerfährt und seien wir uns immer bewusst, dass alle Situstionen in unserem Familien-, Arbeits- und gesellschaftlichen Leben eine einzige Führung Gottes ist. Seien wir uns bewusst, dass alles, was wir Gutes tun, letztlich nicht aus uns, sondern allein aus Gott und Seinem Einfluss auf uns, kommt.

Übung 2

Bleiben wir im stetigen Zwiegespräch mit Gott, das heisst mit Christus in unserem Herzen (Jesus Christus ist der Geist Gottes in unserem Herzen!). Stellen wir Ihm alle unsere Fragen, ob geistlicher oder auch weltlicher Natur. Ja, auch technische Frage dürfen wir Ihm stellen.

Achten wir nun darauf, wie Er antwortet. Achten wir drauf, welche Gedanken jetzt in uns aufkommen und wir werden uns damit dem reichen Himmlischen Innenleben in unserem Herzen bewusst. Wenn dies einmal angefangen hat, dann bekommen wir langsam eine ehrfurchtsvolle Ahnung, was und wie die viel besungene Seligkeit sein wird! Das Zwiegespräch mit Christus sollte nun so intensiv sein, dass stets eine Frage „unterwegs“ ist. Glaub nur, Er wird nicht müde, Dir zu antworten! Ich kann Dir bezeugen, es ist noch nie vorgekommen, dass Er mir eine Frage nicht beantwortet hätte!

Diese beiden Uebungen sind natürlich nicht auf einen Tag beschränkt. Vielmehr soll man sich diese Weise angewöhnen, denn dies ist das von Paulus oft angesprochene „Leben im Geiste“. Selbstverständlich kann man dieses Geistleben sofort wieder ersticken, wenn man sich der weltlichen Liebe hinwendet. Der Geist Gottes ist sehr sensibel und er verträgt es nicht, wenn weltliche Interessen Sein Wirken stören. Der Göttliche Geist zieht sich sofort wieder zurück.



Jesus segne Dich!





Mittwoch, 10. April 2013

Materie und Geist - untrennbar verbunden II

Wie heisst es in einem deutschen Volkslied so schön: “Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten?“ Wie im ersten Teil schon angedeutet, ist der sogeannte „freie Wille“ nur vordergründig ein freie Wille, bei genauerem Betrachten, ist dieser ebensowenig frei wie es die Gedanken überhaupt sind.


Uebung 1

Wollen wir die Probe aufs Exempel machen? Gut. Setze Dich entspannt auf einen bequemen Stuhl und atme langsam, leere und fülle Deine Lungenflügel ohne sich zu verkrampfen. Beginne nun mit Eins und bei jedem Einatmen zähle um eins weiter. Konzentriere Dich dabei auf die Zahl, stelle diese Dir bildlich vor. Ich würde die Wette gewinnen, wenn ich behaupte, dass vor erreichen der Zahl Zehn Deine Gedanken abwandern und irgendwo anders sind, als bei Deiner einfachen Atemübung!

Uebung 2

Oder eine andere, simple Uebung: Konzentriere Dich fünf Minuten lang auf eine wirklich vorhandene oder auch nur auf eine imaginär vorhandene brennende Kerze. Wie lange funktioniert die Konzentration, ohne dass die Gedanken sich selbstständig mit etwas anderem beschäftigen?

Die Gedanken, ja, sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten, wie Hoffmann von Fallersleben es in seinem Lied richtig geschrieben hat – oder nicht?

Eigentlich düfte es ja nicht geschehen, dass die Konzentration ausser Kontrolle gerät, denn diese wurde ja im eigenen freien Willen gewollt. Auch Paulus hätte wohl schwerlich den Normalbürger zitieren können mit den Worten: „Ich tue was ich nicht will und tue nicht, was ich will“, wenn doch der Freie Wille wirklich frei und die Gedanken ebenso frei und unter absoluter Kontrolle wären. Aber die Gednken sind unter Kontrolle, nur nicht unter der Eigenen, sondern werden ganz klar dominiert von anderen, unsichtbaren Kräften und Mächten.

Es nützt nichts, wenn wir unsere Augen vor dieser Tatsache verschliessen! Ob wir es glauben oder nicht,

die Gedanken sind unter fremder Kontrolle – das ist aber nicht das Problem! Das Problem ist nur, w e m wir die Kontrolle über unsere Gedanken übertragen.

Wie unzertrennlich Geist und Materie in Wirklichkeit ist, ersehen wir auch in der Therapie von Süchten jeglicher Art. Jeder, oder fast jeder ist von einer kleineren oder grösseren Sucht betroffen. Es muss ja nicht gleich eine Heroin- oder Morphiumsucht sein, schon kleinere Gewohnheiten können zur lästigsten Sucht werden. Ich erinnere mich, wie ich früher unter einer „Kaffee- und Gipfelisucht“ gelitten habe. Vielleicht meint jetzt der eine oder andere, dies sei lächerlich, zumal es sich nur um eine einzige tägliche Tasse Milchkaffee und drei Gipfeli (Croissant) gehandelt hat, aber dieses dumme Frühstück musste ich täglich haben! Ich bin weit gefahren, damit ich zum Objekt der Begierde kam, kostete es, was es wollte. Dass es eine Sucht war wurde mir erst bewusst, als ich die Begierde nicht erfüllen konnte und ich sagte *ich muss es haben“

Suchtmittel gibt es ohne Zahl. Fast alles hat Suchtpotential, ob es für den Leib schädlich ist oder nicht – obwohl alles schädlich sein kann, wenn man es über die Massen einnimmt. Man kann es glauben oder nicht, aber selbst rohe Paprika kann ein Suchtmittel sein!

Spätestens dann, wenn man eine Sucht oder ein Süchtlein erkannt hat und dieses sich wieder von der Seele schaffen will, erfährt man, was es mit dem freien Willen auf sich hat. Man hat den freien Willen schon, aber mit dem freien Entzug hat es dann seine geweisten Wege und dieser viel gelobte freie Wille nützt rein gar nichts. Unsere Gedanken werden immer und immer wieder auf das Suchtobjekt geführt und wir können uns dagegen wehren wie wir wollen, es ist (fast) alles vergeblich.

Die Ursache dieser leidigen Tatsache liegt in der geistigen Welt. Aber wie die Natur der Tatsache schon klar erkennen lässt, ist es nicht die Himmlische Geistige Welt, sondern es ist der Widersacher, welcher die (Welt-) Menschen im Griff hat. Es ist die finstere Geisteswelt, und das kömnnen nun entweder Dämonen, Naturgeister (Kobolde) oder in den allermeisten Fällen, unselig verstorbene Seelen sein, welche ihre eigenen Süchte, welche sie zur Lebzeit hatten und im körperlosen Leben logischerweise nicht befriedigen können. Sie können und dürfen diese nicht abgelegten und überwundenen Süchte in lebenden Menschen „mitgeniessen“. Das ist völlig in der Ordnung Gottes, weil eben in dieser Höchsten Ordnung das Geistige und das Materielle nicht zu trennen ist. Andersherum wäre es eben auch nicht möglich, dass es geistige Einflüsse von der Höheren Welt geben könnte! Nur dank dieser Göttlichen Ordnung kann die göttliche Führung existieren, ob diese nun durch Engel, Christus oder Gottes Eingreifen verstanden wird, ist an dieser Stelle unwichtig und einerlei, denn alle Höheren Kräfte wirken im Namen Jesus Christus.

Das Wichtigste für heute ist die Erkenntnis, dass das Geistige Leben mit unserem Leben auf der materiellen Erde Hand in Hand geht., dass wir niemals versucht sind, die Existenz des Geistigen, seien es Engel oder Unselige, zu verleugnen, sondern dass wir bewusst mit ihnen in unseren Leben rechnen. Das hat rein gar nichts mit Okkultismus zu tun. Gefährlich wird es erst dann, wenn wir bewusst mit den geistigen Wesen in Kontakt treten wollen. Das sollen wir unterlassen, weil wir uns dann erst recht den geistigen Einflüssen öffnen, welche wir selbst dann nicht mehr kontrollieren können.

Wenn ich oben geschrieben hben, dass es wichtig sein „w e m wir die Kontrolle über unsere Gedanken übergtragen“, so geht es nicht darum, dass wir unsere „Berater“ persönlich auswählen. Es geht darum, dass wir das Niveau, den Level wählen, wo unsere Berater sozusagen „zu Hause“ sind.

Weil wir erst am nächsten Mittwoch darüber sprechen, wie wir trotz allem Unbill den wahren Freien Willen wahren und einsetzen können und sollen, möchte ich zunächst eine sehr wichtige Warnung anfügen, da ich gesehen habe, dass auch Geschwister aus den evangelischen (Frei-) Kirchen, welche auf der Suche nach Jesus Christus sind, auf gutgemeinte, aber falsche Wege geraten sind:

Alles was mit Channeling zu tun hat, auch wenn es christlich verpackt ist, ist rein Lug und Trug. Transformation, auch christliche, wie etwa von Robert Betz propagiert, ist nicht von Gott, sondern von sogenannten *Aufgestiegenen Meistern“, was in Tat und Wahrheit gefallene Engel und daher von der Unterwelt, ist. Transformationen in die vierte, fünfte, sechste, ja sogar bis in die vierzehnte Dimension des Bewusstseins – alles nur Täuschung und ohne jegliche Basis des Evangeliums.

***************

Christ im Alltag

Der Sinn und Zweck dieser Aufsätze ist natürlich nicht eine wöchentliche christliche Unterhaltung. Mir liegt überhaupt nichts daran, möglichst viele Leser zu haben. Im Gegenteil. Mir ist ein kleiner Leserkreis lieber, der aber all das, was auf diesen Seiten beschrieben ist, täglich in die Tat umsetzt, denn nicht wer die Worte der Wahrheit liest, kommt in den Himmel, auch nicht der, welcher sie glaubt, sondern nur der, welcher sie tut! Deshalb will ich von nun an eine kleine Hilfe geben und zeitweise eine oder mehrere praktische Uebungen in die Aufsätze einflechten, damit wir angehalten sind, das Beschriebene im Alltag anzuwenden. Erst wenn wir die Trägheit endlich überwinden, die Hände aus dem Hosensack nehmen und all das praktisch anwenden, erhält das Evangelium seinen Sinn.



Ueber die Erfahrungen darf natürlich jeder in den Kommentaren berichten, sie werden nicht zensiert!





Jesus segne Dich!

Mittwoch, 3. April 2013

Materie und Geist – untrennbar verbunden I





Wenn wir bewusst, statt in den Tag hinein leben, dann dürfte uns diese Tatsache nicht unbekannt sein. Materie und Geist scheinen aber für viele Zeitgenossen zwei gegensätzliche Aspekte des Lebens zu sein und die Kirche behauptet sogar, dass wir jetzt und hier in der Materie Leben und das Geistige dereinst nach dem Tode sichtbar sein werde und dass allenfalls der Heilige Geist in der materiellen Welt wirken könne, alles andere aber reinster Okkultismus und daher vom Teufel sei – und darüberhinaus von der Bibel verbotenes Terrain.

Nun, dieser Glaube ist wahrlich ein kindlicher Glaube – aber ein Glaube von unverständigen Kindern. Wer das wahre geistige Leben, beziehungsweise dessen Exitenz, leugnet, der sagt mit anderen Worten, dass er unzweifelhaft sehr stark mit dieser materiellen und vergänglichen Welt festens verbunden ist. Weltliche Menschen würden zutiefst erschrecken, wenn sie erkennen würden, dass neunzig Prozent ihres Lebens auf geistiger und nur zehn Prozent sich auf materieller Ebene abspielt!

Schon deshalb würden sie erschrecken, weil sie gar nicht mit dem geistigen Aspekt ihres Lebens rechnen, höchstens ist es für sie eine Option, noch mit dem „Unterbewusstsein“ zu rechnen – ein vielerwähnte rBegriff, den zu erklären wohl niemand im Stande ist. Für materielle Menschen ist alles Geistige Humbug, denn sie können nur glauben, was sie sehen.

Doch wovon reden wir überhaupt, wenn wir vom „Geistigen“ reden? Natürlich, es ist die unsichtbare Welt, aber was ist die Substanz dieses „Geistigen“?

Das was das Geistige ausmacht und das was das Geistige Leben ist, ist nichts anderes als die geistigen Wesen welche hier und jetzt existieren, bei und in uns, aber unserem fleischlichen Sinnen verborgen sind.

Das Geistige und das Materielle ist nicht zu trennen, zumal die Materie im Grunde ebenfalls geistige Substanz ist. Wenn die Materie auf Atome und dann auf Moleküle aufgebaut ist, so sind die Atome beileibe noch nicht die kleinsten Teilchen der Materie, denn diese sind wiederum aufgebaut aus gerichtetem , gefangenem und gefestigtem Geist. Die Seele eines Menschen, wie übrigens der Tiere genauso, ist Geist, der Leib ist Materie, welcher ohne die Anwesenheit der Seele nicht lebensfähig wäre.

Wie schon im Aufsatz "Die Sphäre des Menschen“ beschrieben, umgeben uns Menschen Wolken von geistigen Wesen, welche wir im Normalfal zwar nicht sehen und nicht hören können, aber oft können wir sie fühlen. Hellsichtige und hellhörende Menschen haben durchaus die Möglichkeit, sich visuell von der Existenz solcher Wesen zu überzeugen. Der Einfluss dieser Wesen – ob gut oder böse – nennen wir „das Geistige Leben“. Und entsprechend diesem Einfluss gestaltet sich dereinst unser eigenes ewige Leben, wenn wir von dieser Welt scheiden und selbst in die rein Geistige Späre hinüberwechseln.

Wie nun diese unsichtbaren Einflüsse in unserem materiellen Leben in Erscheinung treten, wollen wir im Folgenden sehen. Nehmen wir uns zum Beispiel der Frage unseres „freien Willens“ an, so werden wir staunen, dass unser freier Wille etwas ganz andres ist, als wir uns gemeinhin vorstellen. Unser Wille ist bei Weitem nicht so frei, wie wir uns das wünschen!

Der freie Wille

Ist es nicht unsere tägliche Erfahrung, dass wir mit unserem freien, persönlichen Willen oft sehr schnell am Ende sind? Unser Wille gehorcht nicht immer unserer Vernunft und unserem Verstand. Treffen wir eine vernünftige Enscheidung mit dem festen Willen, diese auch zur Ausführung zu bringen, so beschleichen uns im nächsten Augenblick irgendwelche Wünsche, welche uns anhalten, genau das Gegenteil zu tun, was wir eigentlich tun oder lassen wollten. Ja, oft wundern wir uns, weshalb wir nicht den vernünftigen Beweggründen gehorchen, sondern etwas tun, von dem wir wissen, dass es nicht von Vorteil ist.

Hier, in dem Land wo ich lebe, in Brasilien, ist das Leben weitaus oberflächlicher als in Europa. Aber diese Mentalität ist nicht nur auf dieses Land beschränkt, sondern es ist eine Eigenart aller südlichen Ländern. Anfangs habe ich mich darüber geärgert, wie oft und schnell man Absichten ändert. Es findet zum Beispiel eine Einladung statt, die man mit Freuden annimmt, aber eine halbe Stunde später ist man schon anderer Meinung. Wenn das hin und wieder vorkommt, dann kann man dies noch verstehen, aber wenn solche und andere Absichtsänderungen mehrmals täglich geschehen, dann verliert man jede Orientierung, was Wahrheit oder Nicht-Ernst-Gemeint ist, was die Leute sagen. Als Europäer ist das nicht so leicht zu verstehen, aber als Erklärung gilt dann immer „Gott sei Dank habe ich einen freien Willen, und kann tun, was mir beliebt.“

Einstmals hatten wir jemanden an einem Sonntag zu Mittagessen eingeladen und demetsprechend auch Waren eingekauft. Als die betreffenden Personen anriefen, sie fahren jetzt ab und wären in etwas mehr als einer Stunde hier, wurde die Kocherei in Gang gesetzt, aber als wir nach vier Stunden anriefen, wo die die Gäste wohl steckengeblieben sind, kam die Antwort, dass sie eben auf Grund eines anderen Telefonanrufes an den Strand gefahren sind und ein andermal kommen würden.

Ja, das ist freier Wille der besonderen Art. Gott sei Dank kann man sich auf den berufen. Nur lautet eben die Frage: Wem gehorcht unser „freie“ Wile, der Vernunft oder den manigfaltigen und unberechenbaren Wünschen? Natürlich gibt es viele rationale Menschen, welche sich genau nach verstandesmässigen Gegebenheiten richten und sich ausschliesslich auf vernunftmässige Gründe ihren Willen ausrichten und auch dementsprechen handeln. Der Grossteil der Menschheit aber ist sinnlich, ja sehr sinnlich sogar. Wie im letzten Aufsatz schon erwähnt, das Lebensprinzip gründet sich auf Lust und Unlust und das ist dann die Basis ihres „freien“ Willens. Doch woher kommen die Wünsche und Begierden, alle die Leidenschaften? Wenn wir dann den Punkt „Süchte und Begierden“ etwas erhellen, werden wir sehen, dass die Wünsche meistens sehr irrational sind. Ja, wir können uns selten erklären, weshalb wir welche Wünsche haben, die unseren „freien“ Willen steuern. Haben wir einmal zu einem unserer Wünsche „Ja“ gesagt, dann gibt es kaum mehr ein Zurück, wir setzen alles daran, um diese Wünsche zu realisieren.

Die Antwort für dieses oft unerklärbare Verhalten liegt im Geistigen Leben. Die Geistigen Wesen, welche wie in einer dichten Wolke in und um uns her sind, üben die verschiedensten Einflüsse aus. Diese Einflüsse geschehen über unsere Gedanken und Gefühle. Das ist nun sehr wichtig, dass wir das uns merken:

Unsere Gedanken und Empfindungen sind die Träger der Geistigen Einflüsse!

Jetzt wird der Eine oder Andere vielleicht einwenden und sagen, dass wir dadurch immer eine perfekte Entschuldigung hätten, wenn wir das tun, was die Geistige Welt will, und wir keinen freien Willen hätten. Nun, dieser Einwand ist so logisch wie er falsch ist. Aber wir werden später erörtern, was der freie Wille in Wirklich ist und wie er eingesetzt wird.

Leider ist es schon so, dass die meisten Menschen nicht ihren eigenen freien Willen tun, sondern sich den geistigen Einflüssen aussetzen und dann das tun, wozu sie geheissen werden! Denn wenn die geistigen Wesen sich nur über Gedanken und Empfindungen mitteilen könen, dann ist es selbstverständlich, dass die betreffenden Menschen diese Gedanken und Empfindungen als ihr Eigenes wahrnehmen. Sie glauben dann und verteidigen es dürch alle Böden hindurch, dass ihre Gedanken und Empfindungen ihr Eigenes seien. Jeder Komponist glaubt, die Melodien, welche er auf das Notenblatt bringt, sei seine eigene Kreation und nie würde er akzeptieren, dass es eine „geistige Gabe“ sei. Sei es nun ein Joseph Haydn oder ein Jimmy Hendrix. Ebenso ist es bei den Schreiberlingen, sei es ein Stephen King, ein Williams Shakespierre oder ein Jakob Lorber.

Alle empfinden ihre Gedanken als ihr Eigenes und führen diese als ihren eignen freien Willen aus. Dazu muss man nicht ein berühmter Komponist oder Schriftsteller sein, sondern das geschieht auch mit uns einfachen Leuten, ob nun gläubig oder nichtgläubig. Wir alle sind diesen Einflüssen ausgesetzt, und das werden wir niemals ändern können, denn das ist die unveränderbare Ordnung Gottes.

Ein anderes, trauriges Beispiel ist folgendes, das aufzeigt, dass die Geistige Welt einen riesigen Einfluss auf den Willen der Menschen hat. So spricht ein mir gut bekannter junger Mann bei jeder Gelegenheit von Suizid. Warum tut er das? Hat es einen Zusammenhang, dass sein Vater sich vor knapp drei Jahren im eigenen Haus erhängt hat? Und liegt es vielleicht auch daran, dass sein Grossvater das ebenfalls getan hat?

Dass sein Vater und sein Grossvater auf diesen jungen Mann Einflüsse aus der Finsternis ausüben, darüber besteht wohl kein Zweifel. Auch ist es aus der heiligen Schrift bekannt, dass die Gräueltaten der Väter bis ins dritte und vierte Glied Auswirkungen haben. Ungeachtet dessen, dass auch der Vater und der Grossvater ihrerseits finsteren Einflüssen ausgesetzt waren, so trieben diese unseren jungen Mann zwangsläufig in die Welt der Drogen und durchfluten ihn mit dem Drang, seinerseits den Suizid zu verüben - innerlich gedrägt!

Ebenso innerlich gedrängt fühlte sich Anders Behring Breivik bei seiner Tat in Norwegen, Jim Jones in Jonestown und alle anderen Massenmördern. Sie alle waren den geistigen Mächten der Finsternis ausgesetzt und von einem freien Willen für ihre finsteren Taten kann natürlich keine Rede sein.

Ebenso sind im Gegensatz andere Männer und Frauen von Paulus über Lorber, Seltmann und Wydmann bis zur Mutter Theresa in Kalkutta ebenfalls von der Geistigen Welt beeinflusst, aber diesmal von den höheren Welten. Alle diese handelten im Willen der Himmlischen Geistigen Mächten und meinten ebenfalls, sie handelten im eigenen freien Willen. Aber da sie Ihren Willen explizit dem Willen Gottes übergaben, war es eben der Wille Gottes, welcher durch sie wirkte.

Wir sehen daraus, dass der freie Wille nicht das ist, was wir gemeinhin annehmen – und doch existiert er! Nur vordergründig sind wir Marionetten der Geistigen Welt. Nur aus Unkenntnis sind wir Spielpuppen eines grausamen Geistigen Machtgefüges, dem es aber durchaus ein Entkommen gibt – wenn wir wollen!

Am nächsten Mittwoch, im zweiten Teil, sehen wir uns unsere Gedankenwelt einwenig näher an. Wir werden erörtern, wer so eigentlich der Beherrscher unserer Gedanken und Empfindungen ist. Und dann geht es natürlich auch darum, wie wir den „Teufelskreis“ verlassen und in den „Engelskreis“ eintreten können. Zuvor aber beschäftigen wir uns auch damit, wie denn eigentlich Süchte und Leidenschaften möglich sind, wenn wir nur unseren (vermeintlichen) freien Willen einsetzen können. Bleibe dran!



Jesus segne Dich!



Geschrieben aus der Erkenntnis, die der Geist Gottes mir ins Herz gegeben hat.